Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft
 
Abstand


Gut Böddeken: 10 Jahre Wohngrundschule Gut Böddeken

Jubiläumssommerfest und Tag der offenen Tür 17. Juni 2018

Am Sonntag, den 17. Juni 2018 veranstalten Wohngrundschule und Internat Gut Böddeken in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr ein Sommer-fest bzw. einen Tag der offenen Tür, zu dem alle Eltern, Schüler, Ehe-maligen, Freunde, aber auch die interessierte Öffentlichkeit sehr herz-lich eingeladen sind. In diesem Jahr steht die Veranstaltung ganz im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums der Privaten Wohngrundschule, die im Jahr 2008 von Dipl. Päd. W. Ulrich Blauschek auf Gut Böddeken ge-gründet wurde.  
In entspannter und ungezwungener Atmosphäre informieren die Päda-gogen aus Schule und Internat auf dem Fest umfassend über das pä-dagogische Konzept der Privaten Wohngrundschule sowie über das Leben im Internat. Insbesondere Eltern, die sich im Hinblick auf die Tagesschulangebote für externe Schülerinnen und Schüler beraten las-sen möchten, sind willkommen.
Im Rahmenprogramm dreht sich alles um das Thema "Zirkus". Zu Gast ist nämlich der Zirkus Avalon, der zusammen mit den Böddeker Schüle-rinnen und Schülern im Vorfeld des Jubiläums ein Showprogramm ein-studiert hat, dass die Kinder und Jugendlichen um 15.30 Uhr im großen Zirkuszelt präsentieren werden. Daneben gibt es den ganzen Tag über eine bunte Mischung aus spielerischen Angeboten für Kinder und Jugendliche, die zum Mitmachen und Ausprobieren anregen. Neben Führungen durch Schule und Internat ist natürlich auch für das leibliche Wohl aller Gäste umfassend gesorgt.

Historie: 10 Jahre Wohngrundschule Gut Böddeken

Gegründet im Jahr 1978 durch den 2014 verstorbenen Diplompädago-gen W. Ulrich Blauschek, widmet sich die Jugendhilfeeinrichtung mit Internat Gut Böddeken in Büren-Wewelsburg bei Paderborn seit dieser Zeit der Bildung, Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendli-chen aus der gesamten Bundesrepublik. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe erfahren hier insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 -7 eine professionelle fachliche Betreuung, die aufgrund von Teilleistungsschwächen wie LRS, Entwicklungsstörungen wie ADHS oder Autismus sowie allgemeinen Lern- und Leistungsprob-lemen einer besonderen Unterstützung bedürfen.
Von Anfang an gründete sich der Erfolg der Einrichtung auch auf die sehr enge Kooperation mit den umliegenden öffentlichen Schulen. Die-se Schulen wissen, dass sie in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Internats verlässliche Partner in Bezug auf die Aus- und Weiterbil-dung der Internatsschüler haben. 30 Jahre Erfahrung im tagtäglichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben bei allen Verantwortlichen der Einrichtung

jedoch bereits Jahre vor der Veröffentlichung der ersten PISA-Studie zu der Erkenntnis geführt, dass möglichst schon im Grundschulalter die Grundlagen für ein stabiles Lern-, Leistungs- und Sozialverhalten von Kindern gelegt werden müssen. Aus diesem Grund erweiterte Dipl. Päd. W. Ulrich Blauschek sein schulisches Angebot im Jahr 2008 durch die Gründung einer privaten Grundschule. Die staatlich anerkannte Ersatz-schule ist damals wie heute so konzipiert, dass schulisches Lernen, Leben im Internat und – wenn erforderlich - therapeutische Hilfe insti-tutionell unter einem Dach vereint werden und so wirkungsvoller zur Geltung kommen.

Mittlerweile ist die Grundschule auch eine Schule des gemeinsamen Lernens. Dem Inklusionsgedanken folgend können deshalb je nach Eignung auch Förderschülerinnen und -schüler mit den Förderschwer-punkten Lernen sowie Emotionale und Soziale Entwicklung in die Schule aufgenommen werden. Die Kinder lernen in kleinen, jahrgangsübergrei-fenden Klassen, jeweils betreut von einem Lehrer und einem Fachpä-dagogen. Bedingt durch diese gute personelle Ausstattung und die geringen Klassengrößen, d. h. ca. 6 –15 Schülerinnen und Schüler je Klasse, kann jedes Kind ganz individuell und entsprechend seiner Fähig-keiten gefördert werden. In der Grundschule wird eine rhythmisierter Ganztagsmodus praktiziert, in dem sich Lern-, Spiel und Ruhephasen gemäß dem Biorhythmus der Kinder flexibel abwechseln. Den Kindern wird also genügend Raum und Zeit zum Kindsein eingeräumt, d. h. zum Spielen, Forschen und Entdecken. Bedingt durch diese Orientierung am Kind können die Lehrerinnen und Lehrer individuell auf Lerntempo, Lernrückstände und Defizite jedes einzelnen Kindes eingehen.