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CSV-Lippe: AHF-Gymnasium verabschiedet 105 Abiturienten

Detmold. Während die deutsche Nationalmannschaft in dem entscheidenden Spiel gegen Südkorea um den Einzug ins Achtelfinale der Fußballweltmeisterschaft kämpfte, erhielten 105 Schülerinnen und Schüler des August-Hermann-Francke-Gymnasiums mit ihren Abiturzeugnissen nach 12 bzw. 13 Jahren Schulleistungen das Ticket für die nächste Bildungsrunde.
Schulleiter Andreas Herm betonte, dass die Schüler stolz darauf sein können, nun den höchsten deutschen Schulabschluss und damit eine Zugangsberechtigung zu weiterer Qualifikation in den Händen zu halten. So schlossen 26 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur mit einem eins vor dem Komma ab. Annika Wolff, Annika Teschke, Julian Felbel, Marc-Raphael Knizia, Jonathan Krahl und Nicolas Perret glänzten sogar mit einer 1,0, wobei Nicolas Perret die höchste jemals an dieser Schule erreichte Punktzahl erzielte. Außerdem wurden fünf Schüler und Schülerinnen des Physik-Leistungskurs und eine Schülerin des Leistungskurses Ev. Religion für sehr gute Abiturleistungen ausgezeichnet.
Marc-Raphael Knizia dankte im Namen der Absolventen den motivierten Lehrkräften, welche ihnen auf der Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält, Unterstützung geboten und sie dabei nicht nur fachlich, sondern auch menschlich geprägt und fasziniert hätten. Mit Bezug auf Nietzsches Aussage „Man muss die Gerüste wegnehmen, wenn das Haus fertig ist“ resümierte er, dass es nun nach zahlreichen Jahren des Bauens an der Zeit wäre, zu sehen, ob sie auch ohne Hilfe stehen können. Stufenleiter Andreas Thiessen nutze als Mathematiklehrer die letzte Chance den Anwesenden einige wichtige Zahlen mit auf den Weg zu geben. So betonte er unter anderen mit der Zahl 1440, welche für die Minuten des Tages steht, dass jeder gelassen mit seiner Zeit umgehen könne und lediglich auf ein geeignetes Maß und sinnvolle Prioritäten zu achten habe. Er forderte mit Bezugnahme auf die Zahl 2 dazu auf, sich Unterstützer zu suchen und nicht zu glauben alles alleine machen zu müssen.
Neben all der verdienten Würdigung der Leistungen betonte Schulleiter Andreas Herm, dass es im Leben um mehr ginge als um gute Noten und eine Karriere. Er betonte die gesellschaftliche Verantwortung und ermutigte die Anwesenden in Zeiten von Verteilungskämpfen, Hass, Streit und der Zunahme von nationalen Egoismen als mündige Bürger für gesellschaftlichen Zusammenhalt einzutreten, Nächstenliebe zu üben und die Augen nicht vor dem Leid anderer zu verschließen.
Umrahmt wurde die Feier mit musikalischen Darbietungen der Abiturienten mit Cello, Klavier, Banjo, Gitarre und Gesang. Im Gegensatz zur allgemeinen Stimmung nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft endete der Tag für die Schüler, ihre Familien und Freunde mit einer fröhlichen Feier, wo bei gutem Essen in Reden und Filmen an die Highlights der Schullaufbahn erinnert wurde.


Kontakt
Daniel Wichmann, Öffentlichkeitsarbeit
Christlicher Schulverein Lippe e. V.
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