Termin am 23.11.2026 von 10:00 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 19.11.2026
Veranstaltungsort
Kronprinzenstr. 82-84
40217 VDP NRW Geschäftsstelle
Kosten pro TeilnehmerIn
Mitglied des VDP: 229,00 €
Nicht-Mitglied: 359,00 €
Verpflegungskosten: 14,50 €
Referent/-in
Fraya Meru
Termin
Montag, 23 November 2026 von 10:00 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
VDP Geschäftsstelle
Kronprinzenstrasse 82-84
40217 Düsseldorf
Teilnehmerzahl
Maximal 9 TeilnehmerInnen
Veranstalter
VDP Verband Deutscher Privatschulen Nordrhein-Westfalen e.V.
Kronprinzenstr. 82-84, 40217 Düsseldorf, Tel: 0211 – 41 66 06-00
Seit dem 16. Schulrechtsänderungsgesetz vom Februar 2022 ist jede Schule in Nordrhein-Westfalen verpflichtet ein Schutzkonzept gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch zu erstellen.
Schwerpunktthemen
Wir schauen uns unser Schutzkonzept an:
Was läuft gut? Wie läuft unsere Intervention? Wie läuft die Beteiligung? Wie sieht es mit Inklusion aus?
Ein Schutzkonzept ist kein fertiges Dokument, das nach seiner Erstellung in der Schublade verschwindet. Es lebt von regelmäßiger Überprüfung, Weiterentwicklung und der aktiven Beteiligung aller Menschen in der Schulgemeinschaft. Doch wie gelingt es, die Wirksamkeit eines bestehenden Schutzkonzeptes einzuschätzen? Werden Kinder und Jugendliche, Mitarbeitende und Eltern ausreichend beteiligt? Und werden die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Voraussetzungen angemessen berücksichtigt? Gibt es eine Klarheit im Umgang mit Grenzverletzungen vs. Übergriffigkeit?
In dieser praxisorientierten Fortbildung nehmen wir bestehende Schutzkonzepte kritisch und konstruktiv in den Blick. Gemeinsam analysieren wir Stärken und Entwicklungsbedarfe, reflektieren Beteiligungsstrukturen und prüfen, wie inklusiv die einzelnen Bausteine des Schutzkonzeptes gestaltet sind.
Die Fortbildung bietet Raum für kollegialen Austausch, Praxisreflexion und die Arbeit an eigenen Beispielen aus dem Schulalltag. Bringen Sie gerne Ihre persönlichen Fragen mit.
Inhalte:
- Qualitätsmerkmale wirksamer Schutzkonzepte
- Bestandsaufnahme: Was funktioniert bereits gut?
- Beteiligung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Mitarbeitenden
- Inklusion als Querschnittsaufgabe im Schutzkonzept
- Berücksichtigung unterschiedlicher Bedarfe und Schutzrisiken
- Methoden zur Evaluation und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten
- Austausch von Praxisbeispielen und Good Practise
Ziele der Fortbildung
Die Teilnehmenden
- reflektieren den Stand ihres bestehenden Schutzkonzeptes,
- identifizieren Stärken und Entwicklungspotenziale,
- überprüfen Beteiligungs- und Beschwerdestrukturen,
- analysieren die inklusive Ausrichtung ihres Schutzkonzeptes,
- entwickeln konkrete nächste Schritte für die Weiterentwicklung an Ihrer Schule.
Zielgruppe
Schulleitungen, Mitglieder von Schutzkonzept-Teams, Lehrkröfte, Schulsozialarbeitende, pädagogische Fachkräfte sowie weitere Mitarbeitende aus Schulen in freier Trägerschaft.
Methodik
Kurzinputs, Reflexionsphasen, Arbeit mit Analyseinstrumenten, Austausch in Kleingruppen sowie praxisnahe Übungen zur Überprüfung und Weiterentwicklung bestehender Schutzkonzepte.
Ein wirksames Schutzkonzept entsteht nicht einmalig – es wird gemeinsam gelebt, regelmäßig überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Fortbildung unterstützt Schulen dabei, diesen Prozess nachhaltig und inklusiv zu gestalten.


